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Hufrotation

Hallo an alle, ich habe mal eine Frage zu den Röntgenbildern von meinem Pferd und würde mich sehr freuen, wenn mir hier der ein oder andere helfen könnte.

Was ist hier das Problem? Der Doc spricht von einer Rufbeinrotation von 6° .... Wenn dem so ist wie kriege ich dies wieder in Griff?

Die ersten beiden bilder sind von 2010 bevor das Pferd geritten wurde, damals gab es keinen Befund.

die letzten beiden sind die aktuellen Bilder.

Vielen Dank im Vorraus

Sandra

Re: Hufrotation


> Die ersten beiden bilder sind von 2010 bevor das Pferd geritten
> wurde, damals gab es keinen Befund.
>
> die letzten beiden sind die aktuellen Bilder.


dies muss ich korrigieren, die Bilder ohne Eisen sind die von 2010. die Bilder mit Eisen sind die aktuellen von letzter Woche.

LG

Re: Hufrotation



Diese Bilder sind freundlicherweise noch mit den üblichen Makierungen ergänzt worden.

Re: Hufrotation

Hallo Sandra,

was ist denn das Problem?

Mir scheint es, als hätte zumindest VL die Abweichung schon 2010 bestanden.
Ich würde allerdings nicht von Hufbeinrotation sprechen. Der Huf scheint flacher zu werden und damit verändert sich die Stellung der Hornkapsel zum Hufbein.
Das kann man/frau in Griff kriegen, aber eher ohne Eisen.
Fahr doch mal mit dem Finger die Zehenwand entlang. Spürst du eine Biegung?Diese würde man/frau im Röntgen als Rotation erkennen.

Grüße, Jutta

Re: Hufrotation

Guten Morgen,
was auffällt, auf den ersten zwei Bildern ist das Bein rückständig und verfälscht die Fessel-Hufbeinachse. Man sieht zwar eine leichte Hufwandrotation, aber selbst die empfinde ich auf einem Bild verfälscht. Das Bild wurde schief geschossen, anscheinend leicht von hinten.
Ich weiß nicht mehr genau auf welchem es war, auf jeden Fall die oberen und ich meine es war eins der ersten und evtl der Flachere. Da sieht man an der Fessel hinten was schwammiges, was meineserachtens da nicht hingehört und auf den anderen nicht zu sehen ist.
Ich gebe meiner Vorrednerin recht. Fühlen ist sehr gut.
Bilder von den Hufen wären für eine Beurteilung unsererseits hilfreich. Bitte nach Anleitung schiessen.
Die Rotation bekommt man auf jeden Fall wieder hin, wenn die Hufwand so bearbeitet wird, daß sie wieder paralell zur Hufwand wachsen kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß das Barhuf um einiges besser und schneller geht. Sie können sich gerne auch persönlich am Pferd durch einen Huforthopäden beraten lassen.

Re: Hufrotation

Hallo Sandra,
ich möchte noch ergänzen, daß TÄ üblicherweise bei solchen Aufnahmen Hufbeinrotationen diagnostizieren; wie meine Kolleginnen aber schon sagen, sind es die Zehenwände, die routieren bzw sich entfernen - das ist eben lediglich eine Sache der Bearbeitung. Und selbst
wenn eine Flexion vorhanden wäre (leichter oder auch typischer Bockhuf/Sehnenstelzhuf) -
kann man von einem routierten Hufbein nur dann sprechen, wenn es Vergleichsbilder von
einem früheren (Ideal-)Zustand gibt. Die Flexion kann ja schon immer bestanden haben.
Liebe Grüße, Angelika Prange

Re: Hufrotation

Hallo an alle, vielen Lieben Dank für die Antworten bislang gab es nur ein hin und her bei meinem Pferd. Ich weiß gar nicht richtig wo ich dran bin.
Ich erkläre euch mal den aktuellen Sachverhalt

Meine Stute ist eine 6-jähriger Paint. Anfang Mai bin ich ganz normal mit meinem Pferd geritten, plötzlich im Galopp ein falscher Tritt und sie war Lahm (links). Ich dachte sie hätte sich vertreten. Am nächsten Tag keine Verbesserung und Ich rief den Doc. Diagnose:Muskelverhärtung in der Schulter aufgrund eines unpassenden Sattels. Sie bekam eine Pause, ein neuer Sattel wurde direkt danach die Woche bestellt. Dies sollte zwei Wochen dauern. Ich ritt sie nachdem sie lahmfrei war ein wenig ohne sattel. Ende Mai es war ein Mittwoch kam der neue Sattel. Donnerstag habe ich ihn das erste mal draufgelegt und longiert - lahmfrei. Freitag wollte ich sie von der Wiese holen und sie war stocklahm (beidseitig - rechts allerdings schlimmer). Eine leichte Pulsation war bei beiden Vorderbeinen zu spüren zu dem auch eine leichte Wärme. Der Doc kam sofort. Nachdem er sich das Pferd im Schritt vorführen ließ, schoss er die Röntgenbilder ( die ich eingestellt habe) und diagnostizierte einen Hufreheschub mit 6' Hufbeinrotation. Das Pferd steht seitdem nichtmehr auf der Weide sondern bekam eine knallharte Boxenruhe verordnet, das Pferd baute jeden Tag mehr von der Psyche ab. Nach einer Woche bekam sie einen Rehebeschlag. Dennoch war sie noch leicht lahm. Die Pulsation und die Wärme waren schon lange verschwunden. Nach 4 Wochen boxenruhe und kein gras, sagt der Doc nun ich soll sie wieder arbeiten da sie lahmfrei ist jetzt nach der langen Zeit allerdings total an Muskulatur verloren hat und die sollte ich wieder aufbauen.

Ich weiß gar nicht was ich Glauben kann. Erst die Boxenruhe nun wieder arbeiten. Bin total verunsichert. Ich habe echt Bedenken ob es überhaupt eine Hufrehe war/ist oder vll wirklich was ganz anderes. Die Hufe von ihr sehen auch gut aus. Keine verbreiterte weiße Linie ect. Fühlig war sie immer schon und draußen je nach Bodenbeschaffenheit unterm Sattel teils auch Klamm unterwegs.

Könnt ihr mir helfen wie ich erkennen kann ob es nun eine Rehe war oder nicht? Kann man dies noch an anderen Bildern erkennen? Wieso stellen Tierärzte so eine Diagnose? Und dann nach 4 Wochen sagen sie wieder das Pferd braucht Arbeit?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Re: Hufrotation

Hallo,

eine Rehe erkennt man am sichersten an den Hufen selbst. Vielleicht wäre es möglich hier auch noch Bilder von den Hufen einzustellen.

Lieben Gruß Astrid Arnold

Re: Hufrotation

Sehr gerne, was genau für Bilder soll ich machen? Alle Seiten? Vorne/hinten,seitlich unten?

Re: Hufrotation

Hallo,

in jedem Fall von unten, seitlich und vorne. Je mehr Bilder um so besser kann man die Hufe beurteilen.

Lieben Gruß Astrid Arnold