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Schlimmer Fall von Hufrehe bei einem Vollblut

Hallo,
ich habe folgendes Problem: Mein Vollblutwallach (1,75m groß, 60kg schwer, dünn, 16 Jahre alt) hat Hufrehe.
Er war sein lebenlang beschlagen, oft an allen 4 Hufen aber zum Schluss nur noch vorne. Denn das Pferd kann vorne ohne vernünftigen Hufschutz nicht laufen. Er bisitzt kaum Wölbung und ist sehr empfindlich an der Sohle. Die Eisen haben leider einen Zwanghuf begünstigt und die Wand wurde sehr brüchig (hat nicht die beste Hornqualität und Wachstum), weshalb ich ihn auf Duplos umstellte. Diese wurden mit einem Laschenkragen festgeklebt. Damit lief er sofort besser. Ich habe ihn seid dem 3.6.11 und habe ungefähr im August oder Oktober mit den Duplos begonnen. Am Freitag den 13.4.12 sollten seine Hufe wieder gemacht werden (wurden natürlich zwischendurch auch regelm. bearbeitet) und bei der abnahme der Duplos sahen wir eine Art "Beule" mittig vom Huf an beiden Vorderhufen. Daraufhin meinte die Hufbearbeiterint, dass sie vermutet, dass Hufbein würde sich dort durchdrücken.
Die TA kam sofort und machte Röntgenaufnahmen. Auf diesen sah man, dass sie das Hufbein stark abgesenkt hat und zwischen Knochen und Sohle nur noch 3mm liegen. Die "Beule" war eine Schutzmaßnahme des Hufes. Nun wurde vorne der Zeh stark gekürzt (nach Absprache mit TA + Begutachtung der Röntgenbilder) und ein Bolsterverband wurde angelegt (mehrere Isomatten übereinander). Seine Box wurde mit weichem, weißen Sand ausgestreut. Heute Nacht habe ich ihm den Polsterverband abgelassen, damit der Huf gekühlt wird durch den Sand. Er steht aber immer zitternd da und läuft kaum trotz Schmerzmittel, diese Symptome zeigt er aber auch, wenn man nur die Eisen abnimmt ohne das er "etwas hat". Dann werden acuh immer die Beine und Hufe warm (sind sie jetzt auch). Bisher konnt weder ich noch die TA eine Pulsation feststellen... Die Sohle ist so weich, dass man sie mit dem Daumen eindrücken kann...
Bevor wir die Duplos abgemacht hatten lief er absolut lahmfrei und wurde noch von mir geritten...
Er steulpert oft, nun denke ich, dass es damit zusammenhängt.?...
Die Ta meinte, er müsse schon öfter Rehe gehabt haben, denn so eine starke Absenkung kann nicht von einem Schub kommen... Die Vorbesitzerin hat aber nichts erwähnt und er lahmte auch nie (ist sehr erhlich und hat immer noch großes Interesse am Pferd).
Etwas in den Huf nageln lasen möchte ich auf keinen Fall, denn dadurch wurden seine Hufe so schlecht und es dauert über ein 3/4 jahr, bis die Nagellöcher rausgewachsen waren...
Nun ist meine Frage, was ich tun kann?
Meine Sorge ist, dass das Hufbein durchbricht und er eingeschläfert werden muss....
Liebe Grüße
J. K.

Re: Schlimmer Fall von Hufrehe bei einem Vollblut

Ich meinte natürlich er ist 600kg schwer.
LG

Re: Schlimmer Fall von Hufrehe bei einem Vollblut

Hallo Frau Kanthak,
bitte stellen Sie Fotos (siehe Fotoanleitung) der Hufe und die Röntgenbilder ein.
Mit freundlichem Gruß
Konstanze Rasch

Re: Schlimmer Fall von Hufrehe bei einem Vollblut

Reichen die Bilder nach der bearbeitung?
Denn die von davor hab ich leider nicht.
Die Röntgenbilder habe ich leider nicht digital.
Ich werde aber versuchen sie abzufotografieren.
LG

Re: Schlimmer Fall von Hufrehe bei einem Vollblut

Bitte stellen Sie ein, was Sie haben und wir schauen, ob wir Ihnen helfen können.
Mit freundlichen Grüßen
Konstanze Rasch