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Beurteilung Röntgenbilder / Hufrehe

Vivi1805
Mitglied seit 20. 11. 2018

Hallo liebes DHG - Team!

Meine Stute hatte vor ca. 8 Wochen einen akuten Rehe-Schub (erstmalig).
Leider weiß ich nicht so wirklich weiter.
Sie hat vor ca. einer Woche einen Beschlag bekommen (normale Eisen mit angeschweißtem Steg + Polster) und läuft jetzt sehr gut, das Beschlagen ging an dem "schlimmen" Huf vorne links leider nur mit Sedierung.
Lt. TA soll ich jetzt relativ schnell zum ganz normalen Alltag übergehen, d.h. Paddock & Antrainieren. Der TA meint die Rotation wäre nicht erheblich und alles sollte relativ schnell wieder so werden wie früher, jedoch sieht das für mich auf den Röntgenbildern leider anders aus.
Ich würde mich wahnsinnig über eine Rückmeldung freuen!
LG

VL.jpg (1,80 KiB)
VR.jpg (1,71 KiB)
    bhoellmer
    Mitglied seit 11. 02. 2014
    DHG-Huforthopäde/-in

    Hallo Vivien

    Ja es ist eine nicht unerhebliche Schere zwischen Hufbein und Hornwand zu erkennen , links mehr als rechts . Inwieweit diese Schere Folge der Hufrehe ist oder schon vorher bestand ist ohne Vergleichs Bilder von vor der Hufrehe nicht zu beweisen.
    War das Pferd vorher barfuß? Wodurch entstand der Rehe schub?

    Ich würde nicht von einem jetzigen guten Laufverhalten mit Eisen auf eine ausgeheilte Hufrehe schliessen. Das Pferd ist schmerzfrei, das Eisen nimmt zusätzlich Bewegung aus evtl . Hebelnden Wänden.
    Ich würde Ihnen ans Herz legen die Hufe zu sanieren und erstmal ein Schonprogramm zu fahren. Das sanieren ist barfuß schonend möglich und das Pferd wird nicht durch alle Nachteile die ein Beschlag so mit sich bringt belastet. Dazu gehören meist relativ lange intervalle in denen der Huf sich ungünstig entwickelt ,ein hohes Gewicht sowie unter Umständen dann eine abrupte Korrektur.
    Als begleitende Literatur würde ich das Buch Diagnose Hufrehe von Konstanze Rasch empfehlen.

    Viele Grüße Birgit Höllmer

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