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Brüchige Hufe Endstation? - Smokey Parr Bar

Vorgeschichte

Smokey, ein 12jähriger Paint, wurde 2008 bei einem Händler gekauft. Bei der Ankaufsuntersuchung wurden seine brüchigen Hufe nicht bemängelt. Der neuen Eigentümerin fielen sie allerdings beim 1. Beschlagstermin auf und Smokey sollte zurückgegeben werden. Der Händler weigerte sich mit Verweis auf die positive Ankaufsuntersuchung.

Am 29. 5. 2009 wurde Smokey deshalb zur gutachterlichen Stellungnahme in der Klinik für Pferde der LMU München vorgestellt. Das Gutachten bestätigt "schwere Veränderungen der Hufe" und sagt, dass diese "vermutlich ... durch langwierige, sehr aufmerksame und besonders versierte Beschlagsmaßnahmen gebessert werden (können)". Eine "Heilung im Sinne von vollständiger Gesundung bzw. Herstellung normaler, im Fachjargon "regelmäßiger" Hufe ist ausgeschlossen".

Smokeys marode und brüchige Hufe am 18. Juli 2009

Huforthopädische Barhufumstellung

Smokey wurde neu beschlagen. Zum nächsten Beschlagstermin (7 Wochen später!) wurde festgestellt, dass sich die Situation weiter verschlechtert hat und ein neuer Beschlag nicht mehr möglich ist.

Einen Tag später begann die huforthopädische Bearbeitung. Die Eisen wurden abgenommen und die brüchigen Hufe vorsichtig bearbeitet. Eine seit einem Jahr vorhandene geringe Stützbeinlahmheit vorne rechts hat sich seitdem nicht mehr gezeigt. Bereits im Winter 2009 trabte Smokey schon wieder über die Koppel und ließ sich nicht einmal durch den harten und gefrorenen Boden vom Spielen und Herumtollen abhalten.

Smokeys Hufe ein halbes Jahr nach Beginn der huforthopädischen Bearbeitung, Januar 2010