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Schwerer Hufkrebs

Boris, 8 Jahre, Kaltblutwallach

Boris wurde wurde wegen seines schweren Hufkrebses von Gut Aiderbichl übernommen. Er litt seit nunmehr sechs Jahren unter Hufkrebs und war seit langem lahm. Durch den Hufkrebs waren die mediale Trachten- und Seitenwand stark beschädigt. Man hat Verschiedenes versucht, Informationen und Meinungen eingeholt und sich dann entschieden, die Hufe von einer Huforthopädin behandeln zu lassen. Die Hufe wurden zunächst wöchentlich, dann 14tägig bearbeitet. Zudem wurden sie täglich mit fließendem Wasser gewaschen, die Taschen und Höhlen mit Rivanollösung gespült und mit Breitbandantibiotikum (Trockensteller) versorgt und locker tamponiert.

August 2008: Es folgte ein Hufbearbeitungsfehler. Die Wand wurde aus Sauberkeitsüberlegungen entfernt.

Das hatte negative Folgen - es bildete sich wieder Hufkrebshorn. Der Tierarzt musste das wuchernde Nothorn unter Sedierung entfernen. Fünf Monate blieb der Huf hiernach in Verbänden, dann hatte sich die Lage wieder stabilisiert.