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Wechselbeziehungen zwischen dem Kreuzdarmbeingelenk und der Hufstellung unter chiropraktischen und huforthopädischen Gesichtspunkten (Dr. Bianka Carstens)

Die Chiropraktik :

Die Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode mit dem Ziel die normale Gelenkbeweglichkeit wieder herzustellen und somit Schmerzen und muskulöse Verspannungen zu reduzieren.

Hierfür werden ausschließlich spezifische Techniken angewandt, es werden keine Langhebeltechniken genutzt.

Chiropraktische Blockade:

Die chiropraktische Blockade – auch Subluxation genannt – benennt eine Störung der biomechanischen und neurophysiologischen Vorgänge zweier benachbarter Gelenkstrukturen.

Das Iliosakralgelenk = ISG (Kreuzdarmbeingelenk)

Aufbau und Funktion:

Das Iliosakralgelenk besteht aus dem Ilium (Darmbein) und dem Sakrum (Kreuzbein). Es handelt sich um ein straffes Gelenk, welches durch Bänder gehalten wird. Das Gelenk verbindet den Beckengürtel mit dem Rumpf. Hier findet die Kraftübertragung der Hinterhand auf den Körper statt.

Störungen im Kreuzdarmbeingelenk:

Bei ca. 75% der chiropraktisch untersuchten Pferde finden sich Blockaden im ISG.

Durch eine Blockade entsteht unter anderem ein Beckenschiefstand der auch den Rest der Gliedmaße negativ beeinflusst. Das ISG kann sowohl nach anterior/superior (vorne/unten) als auch nach posterior/inferior (hinten/oben) blockiert sein. Dies hat eine Verdrehung des Hüftgelenkes zur Folge. Durch die veränderte Stellung des Oberschenkelknochens in der Hüftpfanne folgt automatisch eine Fehlstellung in den restlichen Gelenken bis hin zur Zehe. Die Folge: Eine veränderte Fußung, die sich...

Dieser Artikel ist Bestandteil der Tagungsmappe der 4. Huftagung der DHG e.V. Die Tagungsmappe (44 Seiten) kann zum Preis von 10 Euro bei uns bestellt werden.

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